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Montag, Mai 21, 2007

Nie wieder Krieg? - Es ist Krieg!

Nie seit dem Turmbau von Babel war das Streben nach der Einheit des Menschen-Geschlechtes so mächtig wie heute. Die Welt träumt von einer wunderbaren Verbrüderung aller Völker, aller Sprachen, aller Religionen. Ein weltbürgerlicher Pazifismus gibt die Losung aus: Krieg dem Kriege! Alle trennenden Mauern sollen niedergerissen, alle Abgründe überbrückt werden. Einheit ist recht, aber es muß Einheit in der Wahrheit und im Guten sein.
Donoso Cortes nennt die moderne Unifizierungsmanie die Sünde des Jahrhunderts, die letzte Phase in der Entwicklung des modernen Stolzes, den neuen Turmbau von Babel. "Die Welt träumt eine Einheit, welche Gott nicht will und darum nicht zulassen wird, weil sie der Tempel des Hochmutes wäre. Unser Herr Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um die Einheit in sich und durch sich herzustellen. Gott wird nicht zulassen, daß es eine andere Einheit gibt, als die des Kreuzes. Es ist die größte aller möglichen Sünden, zu tun, als ob man Gott wäre und ein Werk zu versuchen, das nur Gott vermag."
"Zweimal hat der Mensch diesen satanischen Plan. Das erste Mal, als er den Turm von Babel errichten wollte. Das zweite Mal heute, da eine unsinnige Demokratie daran geht, den Einheitsbau der Gesellschaft zu erstellen. Das demokratische Babel wird kein anderes Schicksal haben als das Babel der heiligen Bücher. Seid überzeugt: Was damals war, wird heute sein. Das Drama auf den Ebenen von Senaar ist im Begriff sich zu wiederholen. Bevor der Turm fertig ist, wird Gott die Nationen züchtigen und die Völker zerstreuen."
Der Friede wird entweder der Friede Christi im Reiche Christi sein oder er wird nicht sein. Die Einheit und der Friede entstehen dadurch, daß zwei dasselbe denken, dasselbe wollen und dasselbe nicht wollen. Daß also die Welt das denkt, was Christus der König denkt, das will, was Christus der König will, und das nicht will, was Christus der König nicht will. Oder umgekehrt, daß Christus das denkt, was die Welt denkt, das will, was die Welt will, und das nicht will, was die Welt nicht will. Das eine ist möglich, aber Gott allein weiß, wann es Tatsache wird. Das andere ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern auch unmöglich.
Kurz: Es ist nicht Friede in der Welt. Es ist Krieg. Joseph de Maistre hat nachgewiesen, daß ein Blick auf alle Seiten der Geschichte genügt, um festzustellen, daß der Krieg ununterbrochen wie ein unaufhörliches Fieber irgendwo auf der Erdkugel wütet. Man gehe hinauf bis zur Wiege der Nationen, man steige hinab bis auf unsere Tage. Man durchforsche die Völker im Zustand der Barbarei wie in dem der verfeinertsten Kultur. Überall findet man den Krieg.
Man darf dabei nicht nur an den blutigen Waffengang zwischen Volk und Volk denken. Es gibt auch Kriege ohne Blut. Kriege der Zungen und der Federn. Kriege um Ideen. Kriege um die Futtertröge. Kriege um die Vorherrschaft. Familienkriege. Partei- und Klassenkriege. Wer nicht geistig blind ist, der findet überall in der Welt Gegensätzlichkeit. Gegensätzlichkeit zwischen Licht und Finsternis, Kälte und Wärme, Leben und Tod, Gut und Bös, Ja und Nein. Wir leben inmitten eines allumfassenden Zweikampfes. Und dazu der Widerstreit im eigenen Blut. Es ist Krieg auf Erden! Die Große Tasache im Leben der Einzelnen und der Völker ist nicht die Einheit, sondern die Entzweiung, der Dualismus. Nicht das Miteinander und Füreinander, sondern das Ohneeinander und Gegeneinander.
Das ist ein Geheimnis. Ein Geheimnis, ohne dessen Verständnis man nichts von Weltgeschichte versteht. Die Lösung des Geheimnisses liegt im Feste des heiligen Erzengels Michael. Die Geheime Offenbarung sagt im Kapitel 12: "Es erhob sich ein großer Streit im Himmel. Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte samt seinen Engeln. Aber sie vermochten nicht standzuhalten. Und ihre Stätte ward im Himmel nicht mehr gefunden. Da ward gestürzt der große Drache, die alte Schlange, die Teufel und Satan heißt. Der Verführer der ganzen Welt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen. Und mit ihm wurden hinabgeworfen seine Engel."
Daraus folgt: Dualismus, der dauernde Kriegszustand ist in der niedern Welt nur, weil er in der höheren Welt ist. Existiert in der Welt der sichtbaren Tatsachen nur, weil er vorher in der Welt der unsichtbaen Ursachen existiert. Alle Entzweiung und aller Krieg unter den Menschen bildet nur die Auswirkung des Krieges unter den Geistern. "Der große Streit im Himmel" ist der Vater allen Streites auf Erden. Hier und hier allein finden wir die Lösung für die großen Kämpfe der Welt.
Da die Engel, die guten und die bösen, Geister sind, so ist ihr Streit nicht ein materieller Kampf ähnlich jenem, wo die Kämpfenden sich mit Wurfgeschossen angreifen, mit Fäusten niederwerfen und mit Füßen zertreten, sondern es ist ein geistiger Kampf, aber gerade deswegen viel radikaler, viel unerbittlicher, viel durchdringender und weitgehender als alles leibliche Ringen. Wie Feuer und Sturm! Darum entzündend und mitreißend im guten und im schlimmen Sinn.
Wir haben den Streit auf Erden, weil die Geister den Streit vom Himmel auf die Erde getragen haben. Es ist Streit unter den Menschen, weil Streit ist zwischen den Engeln und den Teufeln. Unzählige Engel des Lichtes und Fürsten des Abgrunds, ganze himmlische und höllische Vereine inspirieren täglich, nächtlich die Menschen, treiben zum Kampf für Gut oder Bös, begeistern und bewegen. Alles große Tun der Menschen ist zurückzuführen auf Inspiration, auf Einhauchung des Geistes von oben oder von unten.
Welches ist das große Thema des sechstausendjährigen Krieges? Christus! Christus der König! Gott entrollte nach der Erschaffung der Engel seinen Weltplan. Von Gott ausgegangen, muß die ganze Schöpfung, die materielle, die menschliche und die Engelwelt, wieder zu Gott zurückkehren. Gottverbundenheit das letzte Ziel der Schöpfung! Diese Gottverbundenheit kann nur durch Einen geschehen, der die göttliche und die menschliche Natur in sich vereinigt, und in der menschlichen Natur die ganze, die geistige und die matrielle Schöpfung mit sich verbindet. Dank dieser Vereinigung des göttlichen Wesens und des menschlichen Wesens in einer und derselben Person wird Gott Mensch sein und ein Mensch wird Gott sein. An der Spitze der ganzen materiellen und geistigen Schöpfung, auch der Engelwelt, steht ein Mensch. Die Gottverbindung aller Dinge geschieht durch einen Menschen. Und dieser Mensch heißt Christus. Christus der König! Der Weltplan Gottes ist christozentrisch.
Das ist es nun, was den Grund des sechstausendjährigen Kriegszustandes im Universum bildet. Kaum hat Gott das Dogma von der Menschwerdung der zweiten Person verkündet, da erhebt Luzifer, einer der herrlichsten Erzengel, den Ruf der Empörung: Ich protestiere! Ich gebe nicht zu, daß ein Mensch, der unter uns steht, als Gottmensch über uns herrscht. Es geht um die Ehre der Engelwelt. Wir beugen uns nicht. Wir anerkennen keine christozentrische Weltordnung. Wir glauben nicht an einen Christuskönig. Und millionenfaches Echo wiederholte: Wir protestieren! Wir wollen nicht, daß Christus über uns herrsche.
Der antichristliche Protest pflanzte sich unter Luzifers Führung fort auf die Menschheit. Er ist das Kampfgeschrei der Welt vor Christus und nach Christus geworden. Bis zur Ankunft des Messias beherrschten drei große Irrtümer die heidnischen Völker: der Pantheismus, der Materialismus und der Rationalismus. Drei Formen von Antichristentum! Der Pantheismus sagt: Alles ist Gott. Wenn aber alles Gott ist, ist Christus überflüssig. Der Materialismus sagt: Alles ist Materie. Wenn aber alles Materie ist, so ist es Unsinn, von Christus zu reden. Der Rationalismus sagt: Die Vernunft ist das Höchste. Wenn aber die Vernunft das Höchste ist, wird der Glaube an Christus Unvernunft. Was man auch immer für einen Standpunkt einnimmt, man muß gegen den Christkönigsgedanken sein.
Was die letzten 19 Jahrhunderte betrifft, alle Irrlehren, alle Spaltungen, alle Verfolgungen, alle Revolutionen richten sich, und das ist ihr tiefster Zweck, immer in irgend einer Form gegen Christus als König der menschlichen Gesellschaft. Es ist nichts anderes als die Fotsetzung des großen Streites, den Luzifer in der Sternenwelt proklamierte. Gegenchristentum.
Wir wiederholen: Es ist nicht Friede in der Welt. Es ist Krieg. Wir haben deswegne nicht die Wahl zwischen Krieg und Frieden. Wir haben nur die Wahl zwischen Krieg und Krieg. Die Wahl, uns zu entscheiden entweder für den Kampf gegen Luzifer und seinen Anhang oder für den Kampf gegen Christus und sein Reich. Wir müssen entweder Antiluziferianer oder Antichristen werden. Entweder Satansgegner oder Christusgegner. Mensch sein heißt Streiter sein. Kriegsdienst ist des Menschen Leben auf Erden.
Keine Figur in unserer heiligen Religion drückt so sehr diesen Gedanken aus wie St. Michael. Michael ist der Generalfeldmarschall im Gottesreich wie St. Joseph der Kanzler ist. Der Ausgang eines Krieges hängt zum guten Teil davon ab, daß der Generalissimus die populärste Persönlichkeit in der Armee ist, der jeder Soldat in unbedingter Verehrung und Treue ergeben ist. St.Michael muß darum in diesen hochernsten Zeiten jene Popularität in der Christenheit erlangen, wie er sie bei den Heerscharen des Himmels besitzt. St. Michael, der Name, der uns immer in Herz und Mund ist. St. Michael, der Erzieher der Christkönigsmiliz!
Msgr. Pfarrer Robert Mäder in "Der Heilige Geist - Der dämonische Geist"

Dienstag, Februar 28, 2006

Nie wieder Krieg?

Sancte Michael Archangele, defende nos!

I
Es gibt nur eine Welt: die Welt GOTTES, des einzigen und alleinigen Gottes. Es gibt auch nur eine Welt-Geschichte: die HEILS-Geschichte GOTTES mit den Menschen. Und es gibt nur einen Heils-Weg, eine Heils-Institution: den Weg des HERRN Jesus, die Kirche, die Kirche CHRISTI; denn Christus bezeugte von Sich: "ICH bin DIE Wahrheit, DER Weg, DAS Leben". "Niemand kommt zum Vater, als durch Mich." (Jo 14,6) "Wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht." (1. Jo 5,12) "Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden." (Mk 16,15ff.) "Es ist in keinem andern Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir selig werden sollen!" (Apg 4,12) "Wenn jemand nicht wiedergeboren ist aus dem Wasser und dem Heiligen Geist, so kann er nicht eingehen in das Gottesreich!" (Jo 3,5) "Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu trennen von seinem Vater, die Tochter von ihrer Mutter, die Schwiegertochter von ihrer Schwiegermutter; und die Feinde des Menschen sind seine Hausgenossen.... Wer sein Leben erhalten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es finden." (Matth 10,34 ff.)

Das ist für einen katholischen Christen, der diesen Namen verdient, klar, daß alle Welt zu Jesus Christus und seiner Lehre bekehrt werden muß, daß es keine andere Religion außer der christlichen geben kann, die dieser eine und einzige Gott gutheißen würde. Was darum in der Welt, gleich in welcher Religion und in welchem Kulturraum, geschieht, geschieht nie ohne Auswirkung auf diese eine Universal-Kirche und nie ohne (Mit-)Verantwortung dieser einzig wahren Kirche. Und was in der Kirche vorgeht, hat stets direkte und indirekte Folgen für die ganze Welt. Es gibt keine (autonome) Welt des Menschen, und keine (in sich geschlossene) Welt des Teufels. Es ist, genau genommen, überhaupt falsch, von dem Teufel zu reden. Es gibt doch den Teufel gar nicht. Es gibt Luzifer, der zum Obersten der (Milliarden) Teufel oder Dämonen geworden ist und als höchster Widerpart Gottes meinetwegen Satan, Teufel (schlechthin)genannt werden kann. Aber selbst Luzifer ist nicht Besitzer und uneingeschränkter Beherrscher auch nur eines geringsten Teils der Welt, des Geist-Materie-Kosmos, der Schöpfung Gottes. Wenn schon, dann höchstens Räuber, Vergewaltiger, Besetzer von gefallenen Geistern. Doch da er diese nicht geschaffen hat und nicht im Dasein erhält und zudem durch seinen Sturz Sklave (Untertan) seiner eigenen Perversion geworden ist, ist Luzifer nicht Besitzer (Eigentümer) und(autarker) Beherrscher der HÖLLE, der mitgefallenen Engel und verdammten Menschen, sondern der durch sich selbst und durch sie alle in alle Ewigkeit gequälte und terrorisierte Gefangene seiner und ihrer unwiderruflichen Auflehnung gegen Gott. GOTT allein ist (absoluter) Besitzer und Beherrscher Himmels und der Erde und der Hölle, ALLER SICHTBAREN UND UNSICHTBAREN DINGE, der Zeit und der Ewigkeit! Nichts vermag Ihn in Seiner Souveränität zu beeinträchtigen, auch nicht die Hölle.

II
Aber Gott ist die LIEBE. Und erzwungene "Liebe" wäre keine Liebe. Darum kann Er nur wahre, echte Liebe als Liebe, als Gegenliebe anerkennen, annehmen und belohnen. Und weil Gott die Liebe ist, will Er alle wahre Liebe, die sich aufrichtig, ohne Verstellung, ohne Falschheit (direkt oder indirekt) an IHN richtet, reichlichst vergelten, mit unendlicher, ewiger, göttlicher LIEBE. Und dieser Gott weiß seit dem Ur-Südenfall um die Erbärmlichkeit, die Not des Menschen. Er geht ihm darum nach. Mit all Seinen göttlichen Mitteln. Seit Jahrtausenden! Er hat sich sogar entschlossen, Selbst Mensch zu werden, um den Menschen vielleicht so "zur Räson zu bringen". Aber "die Seinen nahmen Ihn nicht auf". Eine Mehrheit Seines erstauserwählten Volkes nahm Ihn nicht an. Sie verstießen ihn und schlugen Ihn, DIE LIEBE, ans KREUZ!

III
Die "Seinen", die Juden, die sich seither nicht bekehrten, sondern vielmehr in ihrer Ablehnung, Abweisung dieses wahren und einzigen Messias noch verhärtet haben, die seither auf einen falschen Messias warten und (beabsichtigt oder unbeabsichtigt, gewollt oder ungewollt, bewußt oder unbewußt) die Heilswerke, das ganze Heilswirken Christi verblendet, trotzig, engstirnig und hartherzig durchkreuzen, verunglimpfen und hassen und wo nur möglich zerstören und stets nur "tolerieren", wenn sie die Machtmittel nicht besitzen oder wenn es für sie nachteilig wäre, sie und es auch"unschädlich" zu machen, diese Juden waren durch die ganze Heilsgeschichte seit Gründung DER Kirche Grund und Anlaß für Zwietracht und Feindschaft und Krieg. GOTT hat sie ihrer Heimat beraubt und in alle Welt zerstreut. Und in ihrer seelischen Verstocktheit sind Juden überall zu Steinen des Anstoßes geworden. Und so ist es auch heute noch. Sie haben jetzt zwar wieder eine Heimat. Aber diese Heimat haben sie sich mit Gewalt erobert. Nicht GOTT hat sie ihnen (zur Belohnung, weil Er mit ihnen wäre) gegeben! Diese Teile Palästinas, aus welchen sie durch Gottes Gericht vertrieben worden waren, haben sie noch nicht (wie verheißen) als GABE GOTTES zurückerhalten, sondern regelrecht eigenmächtig geraubt. Sie werden darum darin (vorerst) auch nicht selig werden und ihre ihnen ursprünglich zugedachte und für das Ende noch einmal verheißene Heilsrolle noch nicht (wieder) spielen. Was Israel jetzt ist, ist zum Untergang bestimmt. Israel wird sich erst bekehren, zum wahren MESSIAS, zu CHRISTUS bekehren, wenn es vorher unvorstellbar gedemütigt worden ist, ein letztes Mal, vor der ganzen Welt.

IV
Nach dem Gottesmord derjenigen Juden, die das Judentum zum Erz-Feind des Christentums, zum 1. Antichristen, gemacht haben, ist rund 600 Jahre nach Christi Tod und Auferstehung und der Geburt der Kirche dem Heilswerke GOTTES ein weiterer Erzfeind erstanden: Mohammed(Abul Kasim Muhammad Ibn Abdallah), der "die eigentliche Gottesoffenbarung" (vom "Erzengel Gabriel") erhalten haben wollte (in Wirklichkeit aber natürlich einer Scheinoffenbarung durch die Hölle erlag); der "derjenige Prophet sein wollte, den Moses verheißen, der Paraklet, von dem Christus vorausgesagt, daß er seine Jünger in alle Wahrheiten einführen werde". Der "der kriegerische Messias war, wie ihn die verblendeten Juden erwarteten". (Weiß, Weltgeschichte, Graz u. Leipzig,1901) Und daraus entstand der Islam, der 2. Antichrist. Der Islam, der hauptsächlich das Christentum so ungeheuer gewalttätig bekämpft und allzuoft besiegt hat. Die Saat Christi hatte so richtig aufzukeimen und zu blühen begonnen - rund um das ganze Mittelmeer und weit in die Tiefen Afrikas, Europas, Klein- und Groß-Asiens hinein. Da aber traten diese fanatisierten, blindwütenden Horden auf und vernichteten den aufblühenden Garten Gottes und rissen weitherum die Herrschaft an sich. Das Heilige Land fiel ihnen anheim, Kleinasien (Pontus), Armenien, Persien, Mesopotamien, Syrien, Aegypten, ganz Nordafrika, Sizilien, Hispanien, ein Teil Galliens. Wie konnte es dazu kommen? Die Christen (Kirchenführung und Volk) waren geschwächt wie heute. Sie waren zerstritten, politisch und dogmatisch, wie heute. Sie waren nicht wachsam genug, sie waren nicht gerüstet für den Widerstand und den Verteidigungskrieg, wie heute. Sie hatten den Geist der Urchristen, der Märtyrer, der Bekenner, der Missionäre großmehrheitlich verloren, wie heute. Sie waren nicht bereit, für den Glauben geschlossen zu kämpfen und wenn nötig zu sterben, genau wie heute. Mit dem Unterschied allerdings: daß es heute noch tausendmal schlimmer ist mit dieser ihrer Lethargie und "Blutarmut"!

V
Wenn es aber Gott schon zuläßt, daß solche "Religionen" entstehen wie der Islam, der die teuflische Lüge, die Herabsetzung und daraus folgende Verachtung Seines Eingeborenen Sohnes und Seiner göttlichen Lehre, die Geringschätzung des Lebens als Wesenselemente aufweist, der mit grauenhaftem Despotismus ohne alles Bedenken Hundertausende hinschlachtet(e) in "heiligem Krieg", dessen "Gott" durch "seinen Propheten" offenbarte: daß alle Andersgläubigen in die Hölle kommen: „Wer einer andern Religion als dem Islam anhängt, der findet durch sie keine Aufnahme bei Gott und der gehört in jener Welt zu den Untergehenden.“ (Sure 3, Vers85)", in dessen heiligstem Buch (vom christlichen Standpunkt aus betrachtet) folgende weitere Ungeheuerlichkeiten stehen: "Die, welche nicht glauben und den Koran verleugnen, werden Bewohner des Höllenfeuers sein und darin verbleiben. " (Sure 2, Vers 39) "Tötet sie, wo ihr sie trefft; verjagt sie, von wo sie euch vertrieben; vertreiben ist schlimmer als töten." (Sure 2, Vers 191), "O Gläubige! Schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören. Sie lassen nicht ab, euch zu verführen und wünschen nur euer Verderben. " (Sure 3, Vers 118) "O Gläubige, nehmt weder Juden, noch Christen zu Freunden. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, der ist einer von ihnen. " (Sure 5, Vers 51), "Bekämpft sie, bis alle Versuchung aufhört und die Religion Allahs allgemein verbreitet ist." (Sure 8, Vers 39) "Ihr sollt das Volk bekämpfen, oder es bekenne sich zum Islam." (Sure 48, Vers 16),"Wahrlich, für die Ungläubigen haben wir bereitet: Ketten, Halsschlingen und Höllenfeuer." (Sure 76, Verse 4, 31), dann mußten die Christen aufgerufen sein, dieser enormen Gefahr andauernd durch entsprechende Vorkehren zu begegnen. Spät, für weiteste Gebiete zu spät, erwuchs dem Islam durch die Christen dann vor allem durch die Kreuzzüge, aber auch durch die großen Schlachten wie jene bei Tours (Poitiers) (732), bei Naves de Tolosa (1212), bei Granada (1492), bei Lepanto (1571) und bei Wien (1683) doch noch eine ihn wenigstens in Europa besiegende und zurückdrängende Übermacht, dies aber nur dank der mutigen Entschlossenheit der damaligen Päpste und christlichen Fürsten, für den Glauben auch die Waffengewalt zu gebrauchen! Der Islam aber hat diese Niederlagen nicht vergessen. Die Adepten dieser antichristlichen Religion sind aufgrund ihres "Credos" gewissermaßen "vorprogrammiert", immer wieder den Dschihad, den "heiligen Krieg" (den blutigen Offensivkrieg) zu entfachen, gegen alles, was für sie "Welt des Unglaubens" ist. Sie ducken sich und spielen die Friedliebenden und Toleranten, solange sie keine Übermacht haben. Wehe aber, wenn sie diese auch nur schon wittern oder sich einbilden. Und siebenmal wehe allen Nicht-Moslems, wenn sie in einem Land an der Macht sind. Dann wird nichts Anti-Islamisches mehr geduldet, mindestens im äußeren, sichtbaren (Einfluß ausübenden) Bereich. Da wird kein Kreuz, kein christliches Zeichen mehr geduldet, auch nicht das Rot-Kreuz-Zeichen. Darum mußte ja das Pendant zu ihm, der sog. "Rote Halbmond" her! Und sieben mal siebenmal wehe dem Moslem, der Christ wird oder werden will, oder dem Christen, der einen Moslem zum Christentum bekehrt oder bekehren will!

VI
Inzwischen sind wir aber in unseren einstmals so christlichen Welt (von höchster kirchlicher Führung vorgedacht, vorgeredet und vorexerziert) so human, so hoministisch, so friedliebend, so tolerant, so pluralistisch geworden, daß wir unsere geschworenen Feinde als Freunde betrachten und behandeln. Sie haben uns unterwandert. Und wir haben sie gerufen und rufen sie noch und betrachten und ehren sie als unsere Brüder und als Gottes Freunde! Und jetzt schreien sie schon wieder "Allah Akbar!" (Gott ist groß!) Ja, GOTT, unser Gott, der wahre Gott, der christliche Gott ist groß und nur ER! Und der Gott Mohammeds ist sicher nicht der wahre Gott; denn sein Gott hat ihm ja durch seinen "Erzengel Gabriel" Dinge geoffenbart und aufgetragen, die mit dem Gott völlig in Widerspruch stehen, der in Seinem Eingeborenen, Ihm wesensgleichen Sohn JESUS CHRISTUS, Sich Selbst aufs vollkommenste und klarste geoffenbart hat. Und nur dieser GOTT ist GROSS. ALLES außer Ihm ist KLEIN. Und Götter und Götzen sind kleiner als klein. Sie sind keine Nullen, sondern "höchste Minuswerte"!

VII
Die islamische Welt aber kann, darf - von Gott aus - wüten und kriegen und, wenn's sein muß, (teilweise) siegen gegen das Christentum, solange oder insofern dieses dekadent ist. Juden wie Moslems wie Heiden sind Geißeln des Ewigen, Himmlischen Vaters, sind Zuchtruten des All-Herrschers, um Seiner Liebes-Offenbarung, Seinem unersetzlichen, unwiederholbaren Heils-Werk Nachachtung zu verschaffen. Es ist aber völlig verkehrt, zum Frieden und Dialog, zur "Versöhnung" aufzurufen und den Krieg mit Parolen zu denunzieren wie: "jeder Krieg ist ungerecht", oder:"nichts kann den Verlust von Menschenleben, das Leid und die Zerstörung rechtfertigen, die ein Krieg mit sich brächte", wenn von zwei sich Streitenden einer (vor Gott!) absolut im Recht und der andere absolut im Unrecht ist. Mit Terroristen, mit Gewalttätern, mit Verbrechern führt man keinen Dialog, keine Versöhnungs-, keine Friedens-(Erhaltungs)-Gespräche, verhandelt man nicht über Kompromisse. Wenn ein Völkerdespot mit angehäuften Vernichtungs-Machtmitteln Ziele verfolgt, die denjenigen GOTTES diametral entgegengesetzt sind, wenn alles gute Zureden und andere Druckmittel nichts mehr fruchten, dann ist es scheinheilig und wegen der möglichen tragischen Folgen u.U. geradezu verbrecherisch, den Krieg, d.h. den Einsatz der Mittel zu verhindern zu suchen, die allein einen solchen Tyrannen und Dämonen an seinem Werk dann noch hindern können. Wie es einen guten, heiligen Frieden gibt und einen faulen, unheiligen, so gibt es auch nicht nur einen verdammenswürdigen Krieg, sondern auch einen moralisch gerechtfertigten, guten, ja vor Gott tatsächlich heiligen Krieg, auch wenn er "Verlust von Menschenleben, Leid und Zerstörung" mit sich bringt. Aber nicht der islamische "heilige Krieg" ist heilig; er ist es nie; er kann es nicht sein, weil er immer implizit GEGEN GOTT gerichtet ist. Denn die Religion der Mohammedaner ist eine waffengewaltige Kampfesreligion gegen JESUS CHRISTUS, den HERRN und GOTT; denn für einen Moslem ist Issa nur der Sohn Mariens, ein bloßer Mensch, nicht Gott und weit unter Mohammed stehend, als kleiner Vorläuferprophet. Und die wesentlichen, wichtigsten Wahrheiten, die entscheidenden Lehren, die Jesus verkündete und durch seine Apostel und Jünger allen Menschen verpflichtend zu glauben vorstellte, werden vom Islam verworfen und bekämpft.

Schlafen wir nicht länger. Erheben wir uns. Schließen wir unsere Reihen wieder. Auf! Zum Widerstand und Kampf! "Nur die Gewalt brauchen, reißen den HIMMEL an sich!" Hören wir nicht auf die gefühlsduselnden, nicht differenzierenden Friedensappelle. Die ganze Heilsgeschichte Gottes mit uns Menschen zeigt und beweist, daß Gott nicht auf der Seite jener steht, die da unterschiedslos ausrufen: "Nie wieder Krieg!" Denn GOTT zog schon im Alten Bund mit dem Auserwählten Volk in die blutigsten Schlachten. Und durch alle Jahrhunderte der Kirchengeschichte waren es immer wieder letztlich nur die mutigen, unerschrockenen, heldenhaften, "Verlust von Menschenleben, Leid und Zerstörung" hinnehmenden heiligen Krieger, die die "Probleme" lösten, selbstverständlich nicht ohne die geistig-seelische Zurüstung vor Gott, der allein über Sieg und Niederlage bestimmt, der aber nie ein Gegner von Waffengewalt ist, wenn sie nur dann eingesetzt wird, wenn alle andern (friedlichen) Mittel versagen. Im Himmel und auf Erden werden seit Anbeginn gewaltige Schlachten ausgetragen. Solange die Heilszeit währt, ist es völlig illusorisch, irreal und utopisch, von Frieden, von Nicht-Krieg als einem möglichen oder gar verpflichtenden Dauerzustands-Ziel zu schwärmen! Der Friede ist nur in Gott und immer schon in Gott, auch mitten im Krieg, und Krieg ist immer in allem, was gegen Gott steht, auch mitten im Frieden. Das Schweigen von Waffen ist noch kein Frieden. Und die Anwendung von Gewalt ist als letztes Mittel immer dann ein Instrument des Friedens, wenn die Gewalt von der Seite ausgeht, die mit Gott, mit dem wahren Gott,(wenigstens implizit) im Bunde steht. (P.O.S.)