Unser Leben ist notwendigerweise ein Kampf. Ein Kampf um Vollbringung des Guten und ein Kampf gegen die Versuchungen des Bösen. Wir sehen uns ständig ausgesetzt einer Anfechtung insbesondere eines "inneren" Gegners, fortwährend bewegt aber auch durch unser Gewissen, das zu tun, was wir als mit dem Gesetze Gottes in Übereinstimmung erkennen. Wir sind mitten hineingestellt zwischen zwei Pole, zwei Anziehungsfelder. Wir müssen uns dauernd entscheiden. Unsere Wahlmöglichkeiten sind immer nur zwei, wie bei einer politischen Abstimmung: Ja oder Nein. Dafür oder Dagegen. Scheinbar gibt es eine dritte Möglichkeit. Die Nicht-Entscheidung, die Entscheidung dafür, sich nicht zu entscheiden, die Enthaltung, die Abstinenz, die Neutralität. Aber auf der Ebene unserer religiösen und moralischen Stellungsbezüge können wir durch ein Uns-nicht-entschließen, durch ein Abwarten, durch ein Aufschieben letztlich auch nur von einer Nein-Haltung gegenüber GOTT sprechen. Denn GOTTES Wille ist, daß wir uns FÜR das Gute, FÜR Sein Gesetz, FÜR Seine Gebote, FÜR Seine Liebe entscheiden. Nicht irgendwann, sondern JETZT. Zögern wir, dann leisten wir bereits Widerstand gegen das gute, gegen IHN, gegen unser Gewissen. Es gibt deshalb dieses Dritte gar nicht. Tertium non datur. Es sei denn, wir hätten (in irgendeiner Einzelfrage) echte Zweifel, ob dies oder jenes der Wille Gottes ist. Dann aber haben wir die Pflicht, diese Zweifel möglichst zu lösen. Durch das Gebet, das Ratsuchen bei Gott direkt in erster Linie. Dann aber auch durch ein Sich-beraten-lassen von gottgewollten Berufenen. Durch eine Lernwilligkeit wie die eines Kindes. Durch gute Lektüre, durch Einkehr, Betrachtung, etc.
Unsere Zeit ist keine Zeit des Lichtes und der Klarheit. Das Gegenteil: es ist eine Zeit furchtbarer Verwirrung und Finsternis. Lassen wir uns von den Äußerlichkeiten nicht täuschen. Unter einer schillernden Oberfläche verbirgt sich Fäulnis und Tod. Die Welt ist in einen Zustand geraten, der das Schlimmste befürchten läßt. Und wenn sie sich selbst überlassen bliebe, wäre sie verloren. Sie hat sich durch ein ständiges Nicht-entscheiden für das Richtige, immerfort und in immer zunehmendem Maße GEGEN GOTT und FÜR das Böse, Schlechte, Falsche, und damit FÜR das Schädliche, Zerstörende, das Nicht-Leben, für den Tod entschieden. Jetzt befindet sie sich in einer Art "vor-höllischer" Verfassung. Im Bereiche der starken Vorherrschung des negativen Pols, gefangen von seinem Kraftfeld nach Maßgabe der Nähe zu ihm. Eine Befreiung daraus ohne Hilfe von außen gibt es nicht mehr. Und für zuviele ist ihre Befindlichkeit überhaupt hoffnungslos. Sie sind so nahe an den negativen Pol, an Satan, an die Hölle herangeraten, daß sie auch von außen nicht mehr gerettet werden können. Sie haben den Bereich der Bekehrbarkeit und damit der Rettbarkeit überschritten. Sie haben sich solange und so beharrlich, so verstockt gegen das Licht gewandt, gewehrt, und die Nacht dem Tage vorgezogen, daß sie sich vom Lichte, vom Guten, vom echt Schönen, echt Gesunden, echt Wahren gar nicht mehr angezogen fühlen (können). All das stößt sie ab und stoßen sie ab. Sie haben sich endgültig entschieden. GEGEN den HIMMEL und FÜR die HÖLLE! EWIG! In alle Ewigkeit wird es für sie keine Umkehr, keine Bekehrung, keine Willensänderung mehr geben. Ebensowenig wie für Luzifer. Für immer und ewig werden sie den Gegenpol zu GOTT und Seinem HIMMEL-Reich bilden, nicht als bräuchte es den notwendig, nein! Aber durch die Begabung der Engel und Menschen mit dem freien Willen war dieser Gegenpol möglich geworden und wurde er durch den Sturz eines Teils der Engel und später der Menschen grauenhafte Wirklichkeit. NICHT weil GOTT diesen Gegen-Bereich gewollt hätte, sondern weil Engel und Menschen, frei-willig die Gegen-Stellung bezogen.
Der Lesestoff, den wir hier veröffentlichen, soll allen Aufnahmewilligen dazu verhelfen, sich vom Einflußbereich des positiven Pols anziehen zu lassen und sich damit immer mehr aus dem Bannfeld des negativen zu befreien. Jede stille Betrachtung über das was GOTT von uns erwartet und wie ER uns bei der Erfüllung dieses seines HEILS-Willens mit den wunderbarsten Mitteln HILFT, vornehmlich mit der AUSSENDUNG SEINER KÖNIGIN UND MUTTER zu uns, wird uns so viel Impuls, Ansporn gegeben hin zum Pol des EWIGEN HIMMELS, daß wir uns schon sehr bemühen sollten, diese nicht aufzuschieben. Tun wir es JETZT, unaufhörlich JETZT!
P.O.S.
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Sonntag, März 05, 2006
Montag, Januar 01, 1990
Es ist Geisterscheidungszeit - auch unter den Marienverehrern
Brief des Herausgebers und Redaktors der Monatszeitschrift «DAS ZEICHEN MARIENS», 21./22. Jahrgang, Nr. 10, Februar A.D. 1989:
Appenzell, den 2. Februar 1989
Mariä Lichtmeß, Mariä Reinigung
Liebe Leser
Gerade so wie das II. Vatikanische Konzil ein sogenanntes "Aggiornamento", eine Generalanpassung unserer heiligen Kirche (in ihrem sichtbaren Bereich) an unsere moderne Welt gebracht hat, bringen in neuester Zeit auch die "Einbrüche des Jenseits" in unser aktuelles Diesseits auffällig änliche, wenn nicht die genau gleichen, ja sogar darüber hinausgehende Anpassungen der "Auffassungen" der Bewohner des Himmels (didaktisch) zur Darstellung. Es wird uns so gewissermaßen vom Himmel her zu bedeuten gegeben, daß sich die Triumphierende Kirche genau gleich wie die Streitende Kirche entsprechend den Weisungen des Konzils "erneuert" hat. (Etwa nach dem Schriftwort: "Alles, was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein!")
Medjugorje ist ein Paradebeispiel dafür. Die Gottesmutter, die seit 1981 in diesem jugoslawischen Ort erscheint, ist durchaus nicht mehr die selbe Gottesmutter, die in Paris an der Rue du Bac, in La Salette und in Lourdes und Fatima oder noch in Beauraing und Banneux erschienen ist. Und ihre Haltungen, ihre Gebärden, ihr ganzes Benehmen ist ein völlig anderes. Und die Kinder, die sie erwählte, sind kaum zu vergleichen mit einer Katharina Labouré, einer Mélanie Calvat, einer Bernadette Soubirous, einer Luzia, Hyazintha, eines Francisco. Und die Botschaften, die sie gibt, sind anzahlmäßig und inhaltlich ebenso 'zeitgemäß'; "tageszeitungs- und fernsehkonsumenten-konform". Sie entsprechen ziemlich genau dem, was seit dem Konzil überall in unserer Kirche verkündet und gelehrt und praktiziert wird.
Kurz, das Ganze soll wohl eine Bekräftigung seitens der höchsten Autoritäten (im Himmel) der (offiziellen und offiziösen) kirchlichen Reformen, der eingeführten Neuerungen, des Verhaltens und Wirkens der Konzilspäpste und des jetzigen Papstes (samt Weltepiskopat und -Klerus und treuergebene Laienschaft) sein. Es soll die modernen Gläubigen in ihren modernen Anschauungen bestärken und die zögernden Altgläubigen zur nötigen Konversion führen, bzw. ihnen wenigstens klarmachen, daß der Himmel ebensowenig mit ihnen ist wie die heutige Amtskirche.
Nun aber ist für den, der sich nicht mit Oberflächlichem begnügt, der der Sache auf den Grund geht, klar, daß das Konzil (massiv) Früchte gezeitigt hat, die keine heiligen sind, aber auch keine nur unbrauchbaren, wie z.B. Holzäpfel, sondern verdorbene und verderbliche, faule und schädliche, giftige gar, wie es Tollkirschen sind. Und die Logik allein schon sagt uns somit, daß wenn das Konzil nicht Gottes ist, auch solche konzilsgemäße Manifestationen der Übernatur nicht Gottes sein können. Prüfen wir deshalb von nun an diese sogenannten Erscheinungen und Offenbarungen kritisch(er). Vergleichen wir sie in all ihren Aspekten mit den uns bekannten klassischen katholischen Erscheinungen und Privatoffenbarungen, damit wir auch anhand dieser raffiniert-verführerischen Szenarien zu erkennen lernen, wie in unserer antichristlichen Zeit das enorme Verwirrspiel der Infernalen und der mit ihnen zusammenarbeitenden Irdischen subtil und effizient, weiträumig und vernetzt, beinahe undurchschaubar und unzerstörbar aufgebaut ist.
Frère Michel de la Sainte Trinité des Petits Frères du Sacré-Coeur (der Gemeinschaft um Abbé de Nantes) ist bisher der einzige weltweit, der es auf sich genommen hat, die Erscheinungen von Medjugorje bis ins Detail zu durchleuchten und anhand einer umfassenden Analyse des ganzen Geschehens kompetent, unwiderlegbar zu beweisen, daß diese Erscheinungen unecht sind, d.h. daß sie eine Koproduktion der Unterwelt und der verblendeten Diesseitswelt sein müssen. Wer das 140 Seiten starke Heft im A4-Format (in französischer Sprache) besitzen möchte, kann es durch unsere Versandbuchhandlung beziehen. Kein ehrlicher Gläubiger wird nach der Lektüre dieser meisterhaften Untersuchung und Dokumentation weiterhin zu den Anhängern und Verfechtern von Medjugorje gehören können.
Medjugorje offenbart sich als eine genauso peinliche Blamage für den derzeitigen Papst wie Hans Urs von Balthasar, der übrigens auch ganz eingenommen war von Medjugorje. Wie er diesen schon längst hätte exkommunizieren, statt ehren, müssen, hätte er auch dieses Geschehen in der Herzegowina schon längst verurteilen, statt sich entwickeln lassen, müssen. Er hätte dazu nur dem zuständigen Ortsbischof von Mostar die Erlaubnis geben, statt sie ihm entziehen, müssen, sein (negatives) Urteil darüber zu veröffentlichen und in Kraft zu setzen.
Es ist Geisterscheidungszeit. Auch unter den Marienverehrern. Seien wir deshalb (noch) nüchtern(er) und (noch) wachsam(er). Lassen wir uns nicht abbringen von unserer Bahn wegen solcher Blendwerke. Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort schreibt in seinem "Goldenen Buch": "Aber die demütige Magd Maria wird immerdar den Sieg über jenen stolzen Geist davontragen, und zwar einen so überwältigenden Sieg, daß sie ihm sogar den Kopf, den Sitz seines Stolzes, zertreten wird. Immerdar wird sie seine Schlangenbosheit aufdecken; sie wird seine höllischen Pläne zuschanden machen, seine teuflischen Ratschlüsse durchkreuzen und bis zum Ende der Zeiten ihre treuen Diener vor seinen grausamen Krallen bewahren."
Unter ihren Schutz und Schirm wollen wir darum allzeit fliehen, wir elenden Kinder Evas. Wir wollen dem Teufel widersagen und all seinen Werken und all seiner vor uns entfalteten "Pracht"!
Appenzell, den 2. Februar 1989
Mariä Lichtmeß, Mariä Reinigung
Liebe Leser
Gerade so wie das II. Vatikanische Konzil ein sogenanntes "Aggiornamento", eine Generalanpassung unserer heiligen Kirche (in ihrem sichtbaren Bereich) an unsere moderne Welt gebracht hat, bringen in neuester Zeit auch die "Einbrüche des Jenseits" in unser aktuelles Diesseits auffällig änliche, wenn nicht die genau gleichen, ja sogar darüber hinausgehende Anpassungen der "Auffassungen" der Bewohner des Himmels (didaktisch) zur Darstellung. Es wird uns so gewissermaßen vom Himmel her zu bedeuten gegeben, daß sich die Triumphierende Kirche genau gleich wie die Streitende Kirche entsprechend den Weisungen des Konzils "erneuert" hat. (Etwa nach dem Schriftwort: "Alles, was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein!")
Medjugorje ist ein Paradebeispiel dafür. Die Gottesmutter, die seit 1981 in diesem jugoslawischen Ort erscheint, ist durchaus nicht mehr die selbe Gottesmutter, die in Paris an der Rue du Bac, in La Salette und in Lourdes und Fatima oder noch in Beauraing und Banneux erschienen ist. Und ihre Haltungen, ihre Gebärden, ihr ganzes Benehmen ist ein völlig anderes. Und die Kinder, die sie erwählte, sind kaum zu vergleichen mit einer Katharina Labouré, einer Mélanie Calvat, einer Bernadette Soubirous, einer Luzia, Hyazintha, eines Francisco. Und die Botschaften, die sie gibt, sind anzahlmäßig und inhaltlich ebenso 'zeitgemäß'; "tageszeitungs- und fernsehkonsumenten-konform". Sie entsprechen ziemlich genau dem, was seit dem Konzil überall in unserer Kirche verkündet und gelehrt und praktiziert wird.
Kurz, das Ganze soll wohl eine Bekräftigung seitens der höchsten Autoritäten (im Himmel) der (offiziellen und offiziösen) kirchlichen Reformen, der eingeführten Neuerungen, des Verhaltens und Wirkens der Konzilspäpste und des jetzigen Papstes (samt Weltepiskopat und -Klerus und treuergebene Laienschaft) sein. Es soll die modernen Gläubigen in ihren modernen Anschauungen bestärken und die zögernden Altgläubigen zur nötigen Konversion führen, bzw. ihnen wenigstens klarmachen, daß der Himmel ebensowenig mit ihnen ist wie die heutige Amtskirche.
Nun aber ist für den, der sich nicht mit Oberflächlichem begnügt, der der Sache auf den Grund geht, klar, daß das Konzil (massiv) Früchte gezeitigt hat, die keine heiligen sind, aber auch keine nur unbrauchbaren, wie z.B. Holzäpfel, sondern verdorbene und verderbliche, faule und schädliche, giftige gar, wie es Tollkirschen sind. Und die Logik allein schon sagt uns somit, daß wenn das Konzil nicht Gottes ist, auch solche konzilsgemäße Manifestationen der Übernatur nicht Gottes sein können. Prüfen wir deshalb von nun an diese sogenannten Erscheinungen und Offenbarungen kritisch(er). Vergleichen wir sie in all ihren Aspekten mit den uns bekannten klassischen katholischen Erscheinungen und Privatoffenbarungen, damit wir auch anhand dieser raffiniert-verführerischen Szenarien zu erkennen lernen, wie in unserer antichristlichen Zeit das enorme Verwirrspiel der Infernalen und der mit ihnen zusammenarbeitenden Irdischen subtil und effizient, weiträumig und vernetzt, beinahe undurchschaubar und unzerstörbar aufgebaut ist.
Frère Michel de la Sainte Trinité des Petits Frères du Sacré-Coeur (der Gemeinschaft um Abbé de Nantes) ist bisher der einzige weltweit, der es auf sich genommen hat, die Erscheinungen von Medjugorje bis ins Detail zu durchleuchten und anhand einer umfassenden Analyse des ganzen Geschehens kompetent, unwiderlegbar zu beweisen, daß diese Erscheinungen unecht sind, d.h. daß sie eine Koproduktion der Unterwelt und der verblendeten Diesseitswelt sein müssen. Wer das 140 Seiten starke Heft im A4-Format (in französischer Sprache) besitzen möchte, kann es durch unsere Versandbuchhandlung beziehen. Kein ehrlicher Gläubiger wird nach der Lektüre dieser meisterhaften Untersuchung und Dokumentation weiterhin zu den Anhängern und Verfechtern von Medjugorje gehören können.
Medjugorje offenbart sich als eine genauso peinliche Blamage für den derzeitigen Papst wie Hans Urs von Balthasar, der übrigens auch ganz eingenommen war von Medjugorje. Wie er diesen schon längst hätte exkommunizieren, statt ehren, müssen, hätte er auch dieses Geschehen in der Herzegowina schon längst verurteilen, statt sich entwickeln lassen, müssen. Er hätte dazu nur dem zuständigen Ortsbischof von Mostar die Erlaubnis geben, statt sie ihm entziehen, müssen, sein (negatives) Urteil darüber zu veröffentlichen und in Kraft zu setzen.
Es ist Geisterscheidungszeit. Auch unter den Marienverehrern. Seien wir deshalb (noch) nüchtern(er) und (noch) wachsam(er). Lassen wir uns nicht abbringen von unserer Bahn wegen solcher Blendwerke. Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort schreibt in seinem "Goldenen Buch": "Aber die demütige Magd Maria wird immerdar den Sieg über jenen stolzen Geist davontragen, und zwar einen so überwältigenden Sieg, daß sie ihm sogar den Kopf, den Sitz seines Stolzes, zertreten wird. Immerdar wird sie seine Schlangenbosheit aufdecken; sie wird seine höllischen Pläne zuschanden machen, seine teuflischen Ratschlüsse durchkreuzen und bis zum Ende der Zeiten ihre treuen Diener vor seinen grausamen Krallen bewahren."
Unter ihren Schutz und Schirm wollen wir darum allzeit fliehen, wir elenden Kinder Evas. Wir wollen dem Teufel widersagen und all seinen Werken und all seiner vor uns entfalteten "Pracht"!
Paul O. Schenker
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